A Dark Song - "Ironisch-katholischer war Okkult-Horror selten." (indiekino)

In Zusammenarbeit mit Camera Obscura bringen wir diesen okkulten Spukhaus-Horror aus Irland in ausgewählte Kinos:



A Dark Song

Irland,GB 2016, R: Liam Gavin --- mit Steve Oram ,Catherine Walker, Susan Loughnane, Mark Huberman, Nathan Vos --- 100 min. 

Sophia Howard (Catherine Walker) mietet in einer entlegenen Gegend ein altes Haus, in dem ihr dann der Okkultist Joseph Solomon (Steve Oram) bei einem Ritual helfen kann. Mit dem will Sophia ihren eigenen Schutzengel beschwören, der es ihr ermöglichen soll, mit ihrem toten Kind zu reden. Das Ritual ist aber enorm zeitaufwändig und intensiv und verlangt, dass sie sich einen Monat lang in dem Haus einsperren. Je länger es dauert, desto wahnsinniger werden sie. Eines Tages bemerken sie, dass sie nicht mehr alleine sind und sie Engeln und Dämonen Tür und Tor geöffnet haben…

"A DARK SONG ist einer der seltenen Horrorfilme, die sich ernsthaft und mit einem deutlichen Interesse an Tiefenpsychologie dem okkulten Thema widmen und die Struktur des Ritual als Basis nutzen. Dabei zerfließen die Übergänge zwischen den Welten und wir tauchen mit den Hauptfiguren ganz in den Kosmos des Rituals ein." (Marcus Stiglegger)

Pressestimmen:

"... ein stark geschriebener, grandios gespielter und in wunderschönen Bildern eingefangener Genrebeitrag, den ich nur allen ans Herz legen kann." (100 Years of Terror)

"Ironisch-katholischer war Okkult-Horror selten." (indiekino)

"Was A Dark Song von vielem anderen Okkulthorror abhebt, ist, wie ernst er die Pragmatik des Okkulten nimmt: wo anderswo in schnellen Montagen Holzschnitte ausgestellt werden und ein paar Kerzen flackern dürfen, werden hier die Riten explizit erläutert, die Kabbala gepaukt und beim Bluttrinken skeptisch auf Hepatitis verwiesen. Der langsame gemeinsame Abstieg in den Wahnsinn oder Aufstieg in göttliche Sphären wird in diesem Kammerspiel nicht bloß behauptet, sondern gemächlich und mithilfe klassisch okkulter Ikonografie durchexerziert." (Tim Abele, critic.de)

"A DARK SONG ist ein Horrorfilm über Trauer und Sehnsüchte, der sich Themen wie Okkultismus mit großer Sorgfalt und Ernsthaftigkeit annähert. Liam Gavin gelingt in seinem Regiedebüt ein intensiv gespielte, atmosphärisch dichtes Horrordrama." (film-rezensionen.de)

"Die Prämisse ist so einfach wie effektiv: Zwei Fremde sperren sich in ein heruntergekommenes Herrenhaus ein, um ein mehrmonatiges okkultes Ritual zu exerzieren. Die Religionslehrerin Sophia ist wild entschlossen, noch mal mit ihrem verstorbenen Sohn zu sprechen. Der schwarze Magier Joseph schlurft verquollen und zerzaust herein und will erst mal Geld sehen. Unter einer effekthascherischen Regie wäre "A Dark Song" zu einer Mischung aus "Big Brother" und "Dschungelcamp" geworden. Der Ire Liam Gavin macht daraus jedoch ein bedrückendes Kammerspiel, das mit beeindruckender Beherrschung Themen wie Depression, häusliche Gewalt, Verlust und Alkoholismus antippt und das psychologische Grauen der beiden heraufbeschwört." (Sofia Glasl, Süddeutsche Zeitung)

"Es ist wirklich ein dunkles Lied, das Autor und Regisseur Liam Gavin mit seinem Film „A Dark Song“ präsentiert. Ein Horrorfilm im reinsten Sinne des Wortes, der nicht auf ein junges, auf Schockmomente hoffendes Publikum setzt, sondern den Okkultismus der Geschichte möglichst authentisch angeht." (Peter Osteried, programmkino.de)

"In Zeiten von Horror-Massenware und Jumpscare-Paraden ist "A Dark Song" eine willkommene Abwechslung. Hier trifft Drama auf Horror in einem arthousigen Kammerspiel. Liam Gavin gelingt ein tolles Regiedebüt, welches durchaus das Zeug zum Genre-Geheimtipp 2021 hat." (Mike Kaminski, moviebreak)

"Wer also keine Angst davor hat, einmal Angst zu haben, sich zu erschrecken und zu fürchten, der mag das mit diesem Film tun." (filmkritik.biz)

"Irdisches Verlangen soll somit durch übernatürliche Kräfte gestillt werden, und doch überrascht „A Dark Song“ mit einer eher realistischen, fast minimalistischen Porträtierung des Okkulten. Schwebende Möbelstücke oder geopferte Tierkadaver weichen kryptischen Ritualsrhythmen und erschaffen so eine mysteriöse und doch greifbare Grundatmosphäre." (filmpluskritik)

"It is, in fact, an instant classic, the sort of film that will make you check under your bed at night and then amplify into terror the midnight creaks and 3 am breezes that unsettle every house at times, most especially yours. Highly recommended." (Austin Chronicle)

"A Dark Song digs its claws in and never lets go, finding horror in rituals, personal reflection and burning black-magic sensations. It’s dreadfully inviting from start to finish, with an almighty climax at just the right time. " (We Got This Covered)

"Although things get pretty graphic at certain points, the mental strain of the characters as they struggle, both physically and psychologically, to reach the end of the process is what makes the film so affecting." (Little White Lies)

Hashtag: #ADarkSongFilm

Trailer (deutsche Fassung):









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