Alejandro Jodorowskys "Der Heilige Berg" - In ausgewählten Kinos.

Das psychedelische Meisterwerk von Alejandro Jodorowsky ("El Topo"):

DER HEILIGE BERG (THE HOLY MOUNTAIN)

Regie: Alejandro Jodorowsky

Mexiko/USA 1973, Filmlänge 109 Min., FSK 18

Mit: Alejandro Jodorowsky, Horacio Salinas, Zamira Saunders, Juan Ferrara, Burt Kleiner, Adriana Page


Inhalt:

Der Dieb irrt ziellos durch eine verkommene, verdorbene Stadt. Auf der Spitze eines Turms trifft er den Alchimisten. Der Erleuchtete versammelt gerade eine Gruppe mystischer Wesen um sich. Gemeinsam mit ihnen will er sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Heiligen Berg machen, denn auf dessen Gipfel sollen neun Unsterbliche das Geheimnis des ewigen Lebens hüten. Neun mächtige Herausforderer sind vonnöten, um es mit den Hütern aufzunehmen und ihnen das Geheimnis zu entreißen. Mit dem Dieb ist die Gruppe endlich komplett.

Was der chilenische Regievisionär Alejandro Jodorowsky (SANTA SANGRE, EL TOPO) auch anfasst, es gerät ihm zum visuell eindrucksvollen Meisterwerk.

Wer die Eroberung Mexikos von Leguanen und Kröten nachgestellt sehen möchte, neugierig auf das Verfahren ist, mit dem man aus Exkrementen Gold machen kann, oder schon immer wissen wollte, wie man eine Maschine zum Orgasmus bringt, der ist hier goldrichtig. Ein Sammelsurium an bizarren Ideen, atemberaubenden Bildern und völlig einzigartigen Setdesigns machen aus DER HEILIGE BERG den filmgewordenen Trip schlechthin. Als hätten Luis Buñuel, Michelangelo Antonioni, Federico Fellini und Terry Gilliam gemeinsam Acid eingeworfen und zusammen einen Film gedreht!
"Ein Fest für die Augen, ein altmodisches Spektakel von monströsem Zuschnitt und entschlossener Geschmacklosigkeit… Jodorowsky lässt in diesem Supermarkt der blutigen und erotischen Halluzinationen die Puppen tanzen."

Trailer:




Pressestimmen:

„Weder etwas für Nervenschwache noch Geradeausdenker ist DER HEILIGE BERG sowohl ein faszinierendes Relikt seiner Zeit als auch eine dauerhaft sprachlos machende filmische Wundertüte. Aber haltet euch mit Rauschmitteln zurück: das letzte Geräusch, das ihr hört, könnte das Platzen eurer eigenen Schädeldecke sein.“ (The Star)

„Bebilderte, phantasmagorische Imagination und drogenbeeinflusste Kreativität fusionieren hier zu einem grotesken Zirkus voller exquisiter Kuriositäten und religiöser Anspielungen. Ein surrealistisches Bombardement für die Augen. Mehr ein überwältigendes Erlebnis, als ein Film.“ (Mitternachtskino)

„Sicherlich einer der visuell überbordendsten, ehrfurchteinflößendsten und anmaßendsten Filme des letzten Jahrhunderts. Die, die ihre Filme geradlinig mögen, seien allerdings gewarnt: Es ist kein leichter Aufstieg auf den HEILIGEN BERG.“ (Eye for Film)

„Ein unglaublicher Jahrmarkt voller monströser Freaks, eine orgiastische Abfolge sadistischer, sexueller und religiöser Bilder, virtuos inszeniert mit surrealistischen, spiritistischen und mystizistischen Stilmitteln und einer Prise grimmigen Humors. Ein unvergleichliches Meisterwerk, dem man am besten in kniender Haltung huldigt.“ (Mann beißt Film)

































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