Neue Horrorfilme im Kino

The Dark and the Wicked

Kinostart: 14.4.2022

Furchteinflößender, doppelbödiger Haunted-House-Horror von Regisseur Bryan Bertino ("The Strangers"), irgendwo zwischen James Wan ("The Conjuring", "Insidious") und Ari Aster ("Hereditary", "Midsommar").

"Bertinos Werk gelingt ein beachtlicher Zwiespalt – durch die ausgewogene Mischung aus atmosphärischem Grusel und geradlinigen Schockmomenten wirft „The Dark and the Wicked“ einen ganz eigenen Blick auf die thematisch aufgegriffene Besessenheit und vermag somit sowohl alteingesessene Liebhaber, als auch Anhänger moderner Stoffe anzusprechen. Trotz stilgebundener Tristesse eine helle Freude für Genrefans und passend zum Titel gewiss düster und bösartig. Ein höllisch gutes Seherlebnis!" (Film plus Kritik)



The Innocents

Kinostart: 14.4.2022

In einer norwegischen Hochhaussiedlung entdecken vier Kinder beim Spielen, dass sie besondere Fähigkeiten besitzen: Sie können stumm miteinander kommunizieren und die Welt um sich herum manipulieren. Ein flirrend heißer Sommer voller Möglichkeiten tut sich den Freunden auf. Während die Erwachsenen nicht hinschauen, erproben die Kinder ihre neu gewonnene Macht. Die Zeiten von Vernachlässigung und Bevormundung scheinen für sie endlich vorbei zu sein. Doch als die Freundschaften zu bröckeln beginnen, wird der Wohnblock zum Schauplatz eines gefährlichen Kräftemessens. Was als harmloses Spiel begonnen hat, nimmt schon bald eine schreckliche Wendung …

Der subtil erzählte Horrorthriller von Regisseur Eskil Vogt, der bereits als Drehbuchautor von THELMA (2017) sein Gespür für übernatürlichen Grusel unter Beweis stellte, rief bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes begeisterte Kritiken hervor. Ein herausragendes Kinderensemble und die beklemmende Atmosphäre sorgen dafür, dass die düstere Fabel über kindliche Grausamkeit, Moral und ahnungslose Eltern dem Publikum noch lange im Gedächtnis bleibt. Nach seiner Deutschlandpremiere als Centerpiece des letztjährigen Fantasy Filmfest kommt THE INNOCENTS am 21. April 2022 regulär in die deutschen Kinos.


Toys of Terror

Kinostart: 2. Dezember 2021

Kurz vor Weihnachten wird eine Familie von grausigen Spielzeugen heimgesucht. FSK 16.

"Das alles wird von Verso mit atmosphärischer Ausleuchtung und etlichen hübschen Ausstattungsdetails in Szene gesetzt, sodass wir diesen Film bei aller Albernheit nie wirklich auslachen können. Ganz am Ende wird der zauberschöne Song O Helga Natt von Nils Bech gespielt, die Stimmung ist super-melancholisch und erneut fragen wir uns leise: Ist Toys of Terror womöglich doch einfach nur gut? Es ist wunderbar, wenn ein Film es schafft, unsere Kategorien von „gut“ und „schlecht“, Kunst und Trash zu hinterfragen." (Andreas Köhnemann, Kino-Zeit)



Resident Evil: Welcome to Raccoon City

Kinostart: 25. November 2021

Reboot der Reihe, diesmal visuell und inhaltlich sehr dicht dran an den ersten beiden Teilen der Videospielreihe. Die Erwartungen waren niedrig, aber nun klingen doch erste Stimmen aus der Presse-Bubble gar nicht so schlecht! 

Die Geschichte spielt in einer schicksalhaften Nacht in Raccoon City im Jahr 1998. Eine spannende Besetzung schlüpft in die Rollen der legendären Spielfiguren: Kaya Scodelario (MAZE RUNNER) spielt Claire Redfield und Hannah John-Kamen (ANT-MAN AND THE WASP) Jill Valentine. Robbie Amell (Upload) übernimmt die Rolle des Chris Redfield, Tom Hopper (The Umbrella Academy) die von Albert Wesker, Avan Jogia (ZOMBIELAND 2: DOPPELT HÄLT BESSER) wird als Leon S. Kennedy zu sehen sein und Neal McDonough (Yellowstone) als William Birkin.

"Atmosphärischer als erwartet und durchaus ambitioniert dabei, zu den Horror-Wurzeln der Reihe zurückzukehren. Die Stirnrunzler-Frequenz ist in der ersten Hälfte auch überraschend niedrig, während die zweite Hälfte dann die mühsam aufgebaute Stimmung mit dem T-Virus-Arsch einreißt.

Für das ganz große Reboot reicht das ganz kleine Budget dann doch nicht, zumal auch das Drehbuch so wirkt, als ob man es beim Speichern in der Schreibmaschine gefunden hätte. Also könnt ihr ruhig abwarten, bis dieser Hybrid aus dem ersten und zweiten Teil der Spiele-Reihe im Streaming landet für "Netflix and Jill"." (Tino Hahn, Letterboxd)






A Pure Place

Kinostart: 25. November 2021

Nikias Chryssos geht auch in seinem zweiten Film, nach "Der Bunker", einen intensiven eigenen Weg – im Zentrum: Belgiens Schauspiel-Star Sam Louwyk als dandyhafter Anführer einer Sekte, die die Reinlichkeit anbetet. Mit starken Anleihen an italienische Horror- und Exploitationfilme.

Inhalt: Auf einer griechischen Insel hat sich eine Sekte niedergelassen. Führer Fust lässt sich bei jedem Erscheinen von einem eigenen Lied begleiten, predigt zu seinen weiß gewandeten Auserwählten über die Wichtigkeit von totaler Reinheit und preist jene Seifenstücke, die von Kinderarbeiter:innen in einem Drecksloch auf derselben Insel hergestellt werden müssen, um das finanzielle Überleben der Gemeinschaft zu sichern.
Auch die Geschwister Paul und Irina wachsen in Fusts Sekte auf. Als der Guru Irina zu sich holt, fühlt Paul sich allein gelassen. Er muss seine Schwester befreien, bevor es zu spät ist. Denn die Sekte bereitet bereits ihr tödliches Ende vor...

"Gesellschaftsspiegelung als absurde Farce, gleichzeitige Sezierung totalitärer Machtmechanismen und jedenfalls feines Beispiel dafür, wie visionär und dement deutschsprachiges Kino sein soll und darf und muss." Slash Filmfestival Wien 2021

"Dieses krude Durcheinander der Anspielungen und Bezüge macht Chryssos' Film aber nicht nur angreifbar. Es ist zugleich selbst ein Angriff auf ein puristisches und glattes Kino, das sich gesellschaftlichen Konventionen unterordnet und nach dem kleinsten Konsens sucht. Dieser Haltung, die in der deutschen Filmszene nicht ungewöhnlich ist, tritt Chryssos mit seiner Vision eines schmutzigen, Tabus brechenden Genrekinos entgegen, dessen Wurzeln bei den italienischen Horror- und Exploitationfilmen der 1970er und frühen 80er Jahre liegen. Er überschreitet bewusst Grenzen des sogenannten guten Geschmacks und versteht dies auch als einen politischen Akt." (Sascha Westphal, epd Film)




Ghostbusters: Legacy

Kinostart: 18. November 2021

Originaltitel: "Ghostbusters: Afterlife", Regie: Jason Reitman ("Juno"; der Sohn von Ivan Reitman, dem Regisseur des ersten und zweiten Teils).

Nach dem unbeliebten Reboot "Ghostbusters: Answer the Call" geht man jetzt zu Fan-Service über und verbindet die Forterzählung der ersten beiden Teile mit einer "Stranger Things"-Erzählung mit jugendlicher Darstellerriege. „Eine liebevolle Verbeugung vor dem Original.“, sagt die CINEMA.

"Retro-Spaß, der Eltern mehr gefallen wird, als ihren Kindern. Bill Murray quält sich, Sigourney Weavers Einbindung wirkt verschämt.", sagt der Rolling Stone






Last Night in Soho

Kinostart: 11. November 2021

Unheimliche, aber auch wunderschön nostalgische Zeit/Traumreise in die Swinging Sixties mit Anya Taylor-Joy von Regisseur Edgar Wright ("Shaun of the Dead", "Baby Driver").
"Die aufregendste Traumdeutung dieses Kinojahres." (David Steinitz, Süddeutsche Zeitung)


Vicious Fun

Kinostart: 4. November 2021

Die kanadische Horrorkomödie bringen wir in Zusammenarbeit mit dem Kölner Label Indeed Film in kleinem Umfang in ausgewählte Kinos. Ausführliche Infos in unserem Blogeintrag.

"Cody Calahans „Vicious Fun“ transportiert die einzigartig coole 80’s Ästhetik in die Gegenwart und besticht durch wahnsinnig witzige Situationskomik, grandios geschriebene und gespielte Charaktere, saftige Gewaltspitzen und eine unterhaltsame Kurzweiligkeit, die einen beim Abspann fast traurig zurücklässt. Ein nostalgisch angehauchter Mordsspaß, nicht nur für klassische Horrorfans!" (Kino plus Kritik)


Antlers

Kinostart: 28. Oktober 2021

Folkloristischer Horror von Regisseur Scott Cooper ("Crazy Heart", "Hostiles").

"„Antlers“ hat seine besten Momente, wenn sich Cooper an klassischen „Akte X“-Folgen orientiert. Sein Dämon mit Hirschgeweih, der sein natürliches Habitat verteidigt, ist ein fantastisches „Monster of the Week“." (Andreas Busche, Der Tagesspiegel)



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